An einem konkreten Beispiel möchten wir veranschaulichen, wie einer unserer Mandanten von einer gemeinsam erstellten Planung profitierte. Zum Unternehmen: ein typischer Mittelständler, Metallverarbeiter mit 70 Mitarbeitern, Umsatz im zweistelligen Millionenbereich. Seit 2009 verzeichnete man kontinuierliche Umsatzzuwächse. Die Ergebnisse waren durchweg zufriedenstellend.

Umsatzwachstum erfordert Investitionen

In 2016 konnte das Unternehmen neue Aufträge gewinnen, die für die kommenden Jahre einen enormen Umsatz- und Ergebnisschub bedeuteten. Einziges Problem: die maschinellen Kapazitäten reichten nicht aus. Eine neue Anlage musste her! Das Investitionsvolumen belief sich dabei aber auf immerhin ein Drittel des Jahresumsatzes. Zusätzlich standen noch Kosten für notwendige Umbauarbeiten in der Produktionshalle, Genehmigungen, die Inbetriebnahme und vieles mehr auf dem Zettel.

Investitionsrechnung im Rahmen einer Jahresplanung

Als der Unternehmer dieses Projekt bei seiner Hausbank vorstellte, kam sofort die Frage, wie schnell sich denn die Investition rechne und wie sich die wirtschaftliche Entwicklung des Gesamtunternehmens unter Berücksichtigung der Investition darstellen würde. Nach Beauftragung von MMC erstellten wir gemeinsam eine integrierte Unternehmensplanung, die nicht nur „nackte“ Zahlen beinhaltete, sondern sehr transparent die Wirkung dieser Investition auf die Ertrags- und die Liquiditätsentwicklung aufzeigte. Außerdem verdeutlichten wir, welche weiteren Auswirkungen sich durch die neue Maschine ergaben: z.B. die Notwendigkeit zur Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter und Veränderungen bei anderen Prozessen (nachgelagerte Bearbeitungsschritte, Qualitätssicherung, etc.). Darüber hinaus dokumentierten wir sämtliche Planannahmen „kurz und knackig“ und erläuterten wesentliche Hintergründe.

Ergebnis der Planung: Finanzierung gesichert

Im Ergebnis wurden die benötigten Darlehensmittel bewilligt und die Investition konnte wie vorgesehen getätigt werden. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass bei den Kreditinstituten ab einer gewissen Größenordnung Finanzierungszusagen nicht mehr vom Firmenbetreuer vor Ort getätigt werden, sondern dass diese Entscheidungen dann deutschlandweit zentral gefällt werden. Diese „Schreibtischtäter“ beurteilen stur nach Datenlage, die handelnden Personen in den Unternehmen bleiben bewusst unbekannt. Einer aussagefähigen und in sich schlüssigen Unternehmensplanung kommt dabei eine enorme Bedeutung zu.